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RE: Finanzierung bGE


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von PapaChè am 09 Nov. 2016 23:34

Hallo Peter, kurz zu der Berechnung:

1. wie du vermutest, ist beim Splitting unterstellt, dass der Partner kein eigenes EK hat

2. die Berechnung der EK-Steuer ist etwas kompliziert, hier etwas gerundet und vereinfacht:

bis ca. 8.500 fällt gar keine Steuer an, von 8.500 bis 13.500 werden ca. 19% Steuer fällig (für 13.500-8.500=5000 * 20%) = 1000€ dann von 13.500 bis  53.000 ca. 35% (53.000-13.500=39.500 * 38%) = 15.000€ => zusammen dann ca. 16.000 €

Darüber gibt es noch 2 weitere höhere Steuer-Stufen, einmal von 53.000 bis ca. 250.000 € und dann für alles darüber

3. Für die Berechnung mit bGE habe ich einfach das Jahres-EK um 10.000 € ( = ca. 830€ p.m.) höher angesetzt - dadurch steigt die Steuerlast, aber netto bleibt selbst bei ca. 5.000 € Monatsgehalt noch mehr übrig

4. die abzugsfähigen Kosten sind z.B. Pendlerpauschale, Arbeitskleidung etc. - ob diese so einfach streichbar wären - ergäbe zumindest neue "Ungerechtigkeiten" - ich hatte aber genau dies mit den Zahlen in Klammern mal eingerechnet

5. Beim Kindergeld / Kinderfreibetrag sehe ich die geringsten Probleme - da derzeitiges KiGe deutlich unter bGE

Ich wollte hier u.a. auch aufzeigen, wie komplex nur ansatzweises Herangehen schon ist

Das andere wichtige Thema ist die Rente/Pensionen - hier sind die größten Unterschiede zu überbrücken - wie wüsste ich auch noch nicht

Rainer



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