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RE: Außenpolitische Grundeinstellungen


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von Nds_5 am 25 Mar. 2017 14:57

Das sehe ich ganz genauso: wir haben Europa so unglaublich viel zu verdanken und es wäre m.E. Hohn sich als Deutscher nicht für ein stärkeres Europa einzusetzen.

Auch ich sehe keine Veranlassung "Deutschland abzuschaffen" oder ähnliche Tendenzen zu befeuern, die von rechter Seite immer wieder reißerisch dargestellt werden, aber wenn man vor allem in den letzten Monaten (vor allem nach dem Brexit) Diskussionen in der europäischen Community verfolgt, stellt sich vermehrt die Frage, ob "Deutschland in Europa oder Europa in Deutschland aufgehen soll".
Vom Grundsatz finde ich diese Diskussion alleine schon verfehlt, da sie oft von nationalistischen Tendenzen begleitet wird und in Teilen Neid befeuert, aber es scheint mir immer mehr: wir müssen uns diesem stellen (wir d.h. vor allem alle politikinteressierten BürgerInnen in Deutschland).
Meine Antwort wäre kurz und sogleich vermeidlich realitätsferner denn je: Deutschland MUSS in Europa aufgehen.
Welche Konsequenzen folgen hieraus? Sicherlich noch engere Zusammenarbeiten innerhalb Europas, konsequente Sanktionierung gegen anti-demokratische Despoten und viele der Forderungen, die u.a. Guy Verhofstadt seit Monaten fordert: eine Schaffung einer starken europäischen Armee, sowie eine stärkere Demokratisierung der EU... um nur Teile hiervon zu nennen.

Wir feiern heute 60 Jahre europäische Gemeinschaft und in so vielen Städten in der gesamten EU gibt es pro-europäische Märsche: Stand up Europe!

Hoffnungen machen mir zugleich Macron und gute Ergebnisse für bekennende europäische Parteien wie in den Niederlanden Groenlinks und D66. Wir stimmen hier sicher überein, dass diese im Vergleich zu Wilders, Orban und Le Pen die Positivbeispiele sind, die wir präferieren wollen.
Nur, wie sollte mit Antidemokraten umgegangen werden?
Und sind Komiker wie Grillo und Sonneborn eher eine Chance, um über Politik neu nachzudenken, eine Gefahr, weil sie die Menschen noch politikverdrossener macht oder schlicht nur ein Irrweg- ein Missbrauch demokratischer Beteiligung.
So liberal es noch erscheinen mag, sich auch das Recht herauszunehmen, sich über Politik vom inneren her lustig zu machen... man verschenkt m.E. die Chance sich selbst ernsthaft an Politik zu beteiligen: etwas zu bewegen.



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