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RE: Saarland-Wahl


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von Nds_5 am 27 Mar. 2017 00:28

Interessante Ansichten und Diskussionen hier.
Dafür bin ich immer offen- bis zu einem Punkt, wo ich meine, dass man vor absolut unvereinbaren Fronten steht oder man einander überhaupt nicht auf Argumente eingeht.

Zu den Fragen: Ja, man darf mich auch gerne duzen, ich komme aus Niedersachsen und ich bin auch auf facebook- schon seit Jahren immer wieder mal aktiv in der LD Gruppe. Ich nehme aber keine "Freundschaftseinladungen" an... bis man sich selbst mal getroffen hat- zB bei einem Parteitag.

Herr Lenz, ich stehe selbst nicht in Verdacht, dass ich mich gegenüber der FDP revanchieren müsste aufgrund meines Alters und daran mache ich es nicht fest, dass man der FDP nicht vertrauen könnte.

Ich möchte Ihnen ein sehr viel aktuelleres Beispiel geben: als die FDP zur "Fast Drei Prozent Partei" verkommen war- und das zurecht, gab es eine öffentliche und interne Diskussion, der ich teils auch beigewohnt hatte (also der öffentlichen).

Man wollte sich gewiss werden, welchen Kurs im liberalen Spektrum man fahren wollte. Man hat sich entschieden, einige Köpfe im Präsidium ausgetauscht und nicht mehr ganz so konservative (lächerlich provokative) Töne gegenüber den Linken losgelassen, die nur in der Vergangenheit verhaftet waren und die NICHTS mit einem liberalen Weltbild zu tun hatten ("Ihre Freunde aus dem Osten").

Als ich letztlich mit einigen in der FDP Gruppe diskutieren wollte, ob ein ganzheitlich (sozial)liberaler Kurs nicht besser wäre  für die Partei (statt nur neo-/ ordoliberal) und mit den historischen Wurzeln argumentiert hatte (DVP, DDP) habe ich nur folgendes gehört: schade, dass es nicht mehr Diskussionen hiervon gab bei uns:

Mit anderen Worten: die FDP hat sich abermals bewusst gegen den Sozialliberalismus entschieden und nur wenige wirklich für einen ganzheitlichen Liberalismus begeistert, der aus den Lehren der Vergangenheit alleine schon offensichtlich ist.
Für mich sind solche Voraussetzungen untragbar, falls man darüber nachdenken sollte, wieder etwas mit denen zu machen!

Statt von "chaotischen Piraten" und von "übertrieben sozialen" Linken zu reden, sollte man mal gucken, welche Forderungen von ihnen mit den unseren identisch sind und liberal vereinbar.

Und falls sie mal ihre ordoliberalen Scheuklappen abnehmen würden, könnten sie feststellen, dass es hier viele Überschneidungen gibt. Zurecht gibt es mittlerweile auch viele Liberale bei der SPD, den Grünen und in den neuen Bundesländern sicher auch bei den Linken (wenngleich mir pauschal da niemand einfällt)... von den Piraten zB mal ganz zu schweigen!

Geht der thüringische Landeshaushalt vor die Hunde nur weil ein "Linker" da regiert? Nein? Huch, was ein Zufall.
Die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert und von Seiten der CDU/ FDP zu ungunsten eines sozialen Liberalismus.

Bezüglich der Saarland-Wahl: dieses lässt mE auch keine Rückschlüsse auf unseren geplanten Prozess zu; dieses ist erstmal eine interne Sache der Piraten die Schlüsse hieraus zu ziehen.
Trotzdem: Potenzial im linken liberalen Spektrum gibt es, aber eine Aufsplitterung geht auf Dauer nicht gut: auch diese Wahl hat es leider abermals bewiesen... auch wenn ich es den Piraten noch so gegönnt hätte.

Bezüglich des BGE... sollten wir für diese Diskussion nicht ein neues Thema aufmachen? :D

Viele Grüße an alle!




Geändert von Nds_5 am 27.Mar.2017 0:35

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