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RE: Neue Zwangsabgabe


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von PeterWiehe am 28 Apr. 2017 19:23

Die Frage von Jan ist durchaus spannend (Und offenbart Klaus‘ Logik-Fehler, aber das interessiert mich hier nicht.). Ich beschäftige mich gerade mit Gemeinwohlökonomie und dem Verursacherprinzip. Dabei stoße ich auf das Problem, dass das Verursacherprinzip utopisch ist, weil die Kosten nicht tragbar sind.

Dabei kann man eigentlich jedes Beispiel der Umweltbelastung nehmen. Z.B. (a) eben den Atomstrom oder auch (b) den Fischfang.

(a) Die [EDIT: vorsorglichen] Kosten für einen eventuellen GAU sind vom Stromverbraucher nicht tragbar. Auch bei der Endlagerung über Jahrtausende, wenn nicht sogar Jahrmillionen gilt das Gleiche.

(b) Wenn die Fischer dafür bezahlen müssten, dass die Meeres-Tierbestände durch Zucht wieder aufgepäppelt werden, so wäre das so extrem teuer, dass es unbezahlbar wäre. Auch eine Entschädigung von anderen, ökologisch einwandfrei wirtschaftenden Fischern, die ihren Brotewerb durch die Umwelt-"Schweine" verlieren, fiele so hoch aus, dass das gar nicht praktikabel ist.

Mir erscheint es deshalb unumgänglich, dass man staatlich regulierend eingreift.

Stimmt meine These? Kennt jemand eine andere Lösung?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Wiehe (SLF)




Geändert von PeterWiehe am 6.May.2017 16:54

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